Lesekissen

Ein Lesekissen ist sehr praktisch beim lesen, man muss sich nicht seltsam verrenken und kann sich so bequem zurück legen und sein Buch genießen^^

Ich habe aus alten Sweet-Shirts einen neuen Kissenbezug genäht und das Innenkissen noch etwas verkleinert damit es auch stramm sitzt und nicht nach gibt wenn man sein Buch drauf liegen hat… So reicht die rechteckige Form gut aus ^^

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Das Buch war, nebenbei bemerkt, super spannend und sehr realistisch, wirklich zu empfehlen… ^^

 

Kaufen für die Müllhalde

Heute habe ich eine eine Doku über unser Kaufverhalten und ihre Folgen gesehen. Die Doku hieß „Kaufen für die Müllhalde“.

Mit erschreckender Klarheit wird einem bewusst, wenn das so weiter geht wie in dieser Doku gezeigt, dann werden wir bald alle in Müllbergen versinken.

Dies zu sehen sollte ein absolutes MUSS sein, also bitte anschauen :D

Hier ein Auszug und der Link zu ARTE mit der Doku:

Glühbirnen, Nylonstrümpfe, Drucker, Mobiltelefone – bei den meisten dieser Produkte ist das Abnutzungsdatum bereits geplant. Die Verbraucher sollen veranlasst werden, lieber einen neuen Artikel zu kaufen, als den defekten reparieren zu lassen. Die bewusste Verkürzung der Lebensdauer eines Industrieerzeugnisses, um die Wirtschaft in Schwung zu halten, nennt man „geplante Obsoleszenz“. Bereits 1928 schrieb eine Werbezeitschrift unumwunden: „Ein Artikel, der sich nicht abnutzt, ist eine Tragödie fürs Geschäft“.
Gestützt auf mehr als drei Jahre dauernde Recherchen, erzählt die Dokumentation die Geschichte der geplanten Obsoleszenz. Sie beginnt in den 20er Jahren mit der Schaffung eines Kartells, das die Lebensdauer von Glühbirnen begrenzt, und gewinnt in den 50er Jahren mit der Entstehung der Konsumgesellschaft weiter an Boden.
Heute wollen sich viele Verbraucher nicht mehr mit diesem System abfinden. Als Beispiel für dessen verheerende Umweltfolgen zeigt die Dokumentation die riesigen Elektroschrottdeponien im Umkreis der ghanaischen Hauptstadt Accra. Neben diesem schonungslosen Blick auf die Wegwerfgesellschaft stellt Filmemacherin Cosima Dannoritzer auch die Lösungsansätze von Unternehmern vor, die alternative Produktionsweisen entwickeln. Und Intellektuelle mahnen an, die Technik möge sich auf ihre ursprüngliche Aufgabe zurückbesinnen, auf die dauerhafte Erleichterung des Alltags ohne gleichzeitige Verwüstung des Planeten.